Mara ‘25 - Teil 10: Auf Wiedersehen!

Mein Rückflug sollte erst um 23:30 Uhr starten, so dass mir noch ein ganzer Tag im Hotel Rudi blieb. Zeit, um Bilder zu sichten, auszuspannen und sich für den Rückflug vorzubereiten. Der Tag begann mit einem sehr schmackhaften Frühstück.

Es ist angerichtet.

Obwohl ich keine weitere Nacht im Hotel gebucht hatte, durfte ich nach einem Zimmerwechsel ein freies Zimmer bis zur Fahrt zum Flughafen nutzen.

Balkon im Hotel Rudi

Nach einem Mittagessen mit zwei Mitreisenden, die auch erst am Abend losflogen, blieb noch reichlich Zeit für meine Abflugvorbereitungen. In der Air-France-App deutete sich leider schon ein verzögerter Abflug an. Abends ging es dann standesgemäß im Toyota Landcruiser zum Flughafen.

Am Flughafen angekommen, stand zunächst eine Vorkontrolle an, bevor man den eigentlichen Flughafen betreten hatte. Das Gepäck verblieb dabei im Fahrzeug. Wir gingen in ein Gebäude und passierten einen Metalldetektor. Im eigentlichen Flughafengebäude angekommen, erfolgte vor dem Check-In eine Sicherheitskontrolle mit Durchleuchten des Gepäcks. Nach dem Check-In und der Gepäckaufgabe erfolgte dann eine weitere Sicherheitskontrolle. Wer in die USA wollte, musste am Gate noch einmal durch einen Ganzkörperscanner. Sicherheit wird hier groß geschrieben.

Am Gate wurde dann für meinen Air-France-Flug eine Verspätung von etwa zwei Stunden angezeigt. Begeisterung wollte sich nicht so recht einstellen. Zumindest hatte ich in Paris CDG genügend Umsteigezeit eingeplant.

AF0815: So gewöhnlich die Flugnummer, so ungewöhnlich die Verspätung.

Schließlich ging es dann mit nur einer Stunde Verspätung los, nicht mit zwei. Während des Fluges konnte noch Zeit aufgeholt werden, so dass aus den ursprünglich geplanten 06:40 Uhr die Ankunftszeit 07:04 Uhr wurde.

Air France schaffte es, die Verspätung deutlich zu entschärfen.

In Paris CDG angekommen, hat es allerdings 1,5 Stunden vom Flugzeug bis zum Terminal für den Anschlussflug nach Düsseldorf gebraucht - zwei Bustransfers, viele Märsche, Sicherheits- und Passkontrolle. Es blieben aber immer noch vier Stunden bis zum Weiterflug.

Autonomer Mülleimer in Paris CDG

Wie schon auf dem Hinflug wurde zwischen Paris und Düsseldorf eine Embraer 170 eingesetzt.

Embraer 170 auf dem Vorfeld

So gut wie startklar

Der Rückflug nach Düsseldorf verlief entspannt und reibungslos.

Wie sieht nun mein Fazit nach dem zweiten Besuch in der Masai Mara aus?

  • Die Nebensaison hat definitiv ihre Reize. Auch wenn sich bei Situationen wie “Leopard im Baum” 40 oder mehr Fahrzeuge ansammeln können, ist es allgemein doch deutlich ruhiger als zur Hauptsaison. Das machte sich schon alleine dadurch bemerkbar, dass unsere Gruppe alleine im Camp war. Auch in der Savanne gab es deutlich weniger Fahrzeuggewusel.

  • Die Vertretung von Uwe durch Elza war prima! Sie hat die Truppe bei Laune gehalten und die Sichtungen mit ihrem Fachwissen hervorragend ergänzt. In besonderer Erinnerung bleiben das Treffen mit den beiden Herren vom Mara Predator Conservation Programme und der Grillabend mit den Fahrern und der Camp-Besatzung.

  • Bedingt durch das Fehlen der großen Herden kam es zu weniger Jagdszenen im Vergleich zu meinem Besuch im September 2024. Trotzdem waren die Sichtungen wieder atemberaubend! Sei es der Gepard am frühen Morgen, das fig tree pride mit seinem quirligen Nachwuchs oder die erfolgreiche Jagd der Löwin auf ein junges Warzenschwein (“It’s eaten behind you!”). Die Mara hat wieder geliefert, und unser Fahrerteam bestehend aus Jonathan, Ben und Patrick hatte wieder einen erheblichen Anteil daran.

  • Für das Jahr 2026 habe ich jedenfalls wieder die Mara bei Uwe gebucht - diesmal erneut zur Hauptsaison. Ich werde berichten …

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Mara ‘25 - Teil 9: Abschied