El Taray ‘26 - Teil 1: Vogelfotografie in Spanien

In den Vorjahren bin ich im Mai/Juni gerne zum Umweltfotofestival “horizonte” nach Zingst (Ostsee) gefahren. Im letzten Jahr war ich sogar zweimal auf dem Zingst, so dass ich mir dieses Jahr eine Pause gönnen und etwas anderes entdecken wollte.

Auf einen Tipp eines anderen Fotografen hin hatte ich mich nach Möglichkeiten zur Naturfotografie in Spanien umgesehen, denn das spanische Festland kannte ich noch gar nicht. Fündig geworden bin ich dann bei Nature-Fineart, einem in Madrid ansässigen Anbieter. Wichtig war mir eine deutschsprachige Reiseleitung, denn meine Spanischkenntnisse sind quasi nicht existent. Nature-Fineart hat nicht nur einen umfangreichen Katalog an Fototouren, sondern wird auch von einem Deutschen - Christoph Bittenbender - geführt, der schon seit mehr als 20 Jahren in Spanien lebt. Die Tour “Frühlingsvielfalt in Spaniens Lagunen” (Mitte Mai 2026) hat mich aufgrund ihrer Vielfalt an Sichtungsmöglichkeiten am meisten angesprochen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vogelfotografie. Die Tour und den Flug nach Madrid habe ich dann Ende Januar gebucht.

Der große Vorteil bei Nature-Fineart ist das angebotene Komplettpaket - man muss sich nur um den Flug kümmern. Das Hotel im Zielgebiet und sämtliche Transfers organisiert Nature-Fineart. Ich habe die Anreise ein wenig variiert und bin schon am Vorabend (Sonntag) angereist.

Zunächst ging es ab Düsseldorf in einer kleinen CRJ-1000 von Iberia nach Madrid - mein Fotorucksack passte so gerade in das Gepäckfach.

Pünktlich in Madrid angekommen, wurden wir allerdings von bewölktem Himmel und Niederschlägen begrüßt. Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis der Transferbus zum Terminal endlich auftauchte.

Angekommen in Madrid in einer dieser “Zigarren” (CRJ-1000)

Ich hatte mir ein Hotel herausgesucht, das einen Flughafentransfer anbietet (Hostal Los Coronales) und zudem unweit des Flughafens von Madrid liegt. Am Flughafen gibt es eine spezielle Bushaltestelle für die Transferbusse der Hotels. Dort angekommen, habe ich das Hotel angerufen und um Abholung gebeten. Nach gerade einmal 15 Minuten war der Fahrer da und brachte mich ins Hotel.

Das Hotel Los Coronales

Das Zimmer im Dachgeschoss war nicht riesig …

… aber für eine Nacht vollkommen ausreichend.

Der Herr an der Rezeption sprach sogar etwas Deutsch, was die Angelegenheit deutlich vereinfachte. Trotz der Nähe zum Flughafen hörte man keinen Fluglärm - vielleicht stand der Wind auch einfach nur günstig.

In einem Supermarkt deckte ich mich mit dem Nötigsten für den Abend ein. Die Abholung durch Herrn Bittenbinder sollte am nächsten Tag gegen Mittag erfolgen.

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El Taray ‘26 - Teil 2: Der Beginn einer Privatsafari

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