Mara ‘25 - Teil 6: Das Verschwinden eines Kadavers
Einer der Vorzüge dieser geführten Safaris ist, dass man Wünsche äußern kann, bei denen eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie in Erfüllung gehen. Ich hatte gefragt, ob es einen Hyänen-Bau in der Nähe gäbe. Kaum gefragt, standen wir davor. Erwachsene und Jungtiere schlichen am frühen Morgen um den Bau herum.
Hyäne im warmen Licht des Morgens
Zuneigung unter Hyänen
Die morgendliche Mara
Vor drei Tagen hatten wir einen Flusspferdkadaver entdeckt. Am heutigen Tag standen wir wieder vor ihm - oder besser ausgedrückt vor dem, was noch davon übrig war. Die Gesundheitspolizei hatte in der Zwischenzeit ganze Arbeit geleistet. Ein paar Geier bearbeiteten den Schädelknochen, während Hyänen sich um die dicke Flusspferdhaut stritten. Erstaunlich, wie schnell und gründlich eine solche Menge an Fleisch und Knochen in so kurzer Zeit verschwinden konnte!
Ein Fressen für die Geier
Streit unter Hyänen um die Haut des Flusspferdes (unten links im Bild)
Nach dem Erstauen über die Gründlichkeit von Mutter Natur zog uns ein Gepard in seinen Bann. Wir folgten ihm durchs hohe Gras, bis er sich auf einer Anhöhe niederlegte.
Eleganz auf vier Beinen
Hier kann man es aushalten.
Wenig später rief das Frühstück. Der zeitliche und räumliche Abstand zum Kadaver war groß genug, um sich jetzt der Nahrungsaufnahme widmen zu können.
Gern gesehen und gegessen - Pfannkuchen.
Der Rest des Vormittags verlief relativ unspektakulär, so dass wir uns auch bald in die Mittagspause verabschiedeten.
Der Nachmittag begann mit Zebras, einem Löwen, Pavianen und einem Schakal. Besonders schön anzusehen war ein Sekretär, der durch die Savanne stolzierte.
Ein Sekretär; es fehlt nur noch der Bleistift hinterm Ohr.
Am Abend fanden wir zum Abschluss noch das Rongai Pride, das überwiegend mit Kontaktpflege beschäftigt war.
Entspannte Liebkosungen am Abend
Die Jugend übt sich derweil im Schattenboxen.